Nitrificantes y Azúcar en el Jamón Ibérico: Lo Que Debes Saber

Nitrate und Zucker im iberischen Schinken: Was Sie wissen sollten

Geschrieben von: Maximiliano Portes

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Lesezeit 1 min

Iberischer Schinken zählt zu den begehrtesten Delikatessen der spanischen Küche. Hinter seinem außergewöhnlichen Geschmack verbergen sich jedoch technische Details, die seine Qualität, Textur und Haltbarkeit beeinflussen. Insbesondere die Verwendung von Nitriten und Zucker während des Reifeprozesses wirft bei Verbrauchern Fragen auf.

Sind diese Zusatzstoffe notwendig?

Beeinträchtigen sie den Geschmack oder die Gesundheit? In diesem Artikel gehen wir ihrer Funktion, ihren Vorteilen, Kontroversen und ihrer Kennzeichnung auf den Grund. Wenn Sie iberischen Schinken lieben und wissen möchten, was in den von Ihnen konsumierten Produkten steckt, lesen Sie weiter!

Was sind Nitrifizierer und warum werden sie in Schinken verwendet?


Nitrifizierer sind chemische Verbindungen (Nitrite und Nitrate), die aus mehreren wichtigen Gründen Pökelwaren und Schinken zugesetzt werden:

  • Konservierung: Sie verhindern das Wachstum gefährlicher Bakterien wie Clostridium botulinum (dem Erreger von Botulismus).

  • Charakteristische Farbe: Ohne sie hätte der Schinken einen unappetitlichen Grauton. Nitrite reagieren mit dem Myoglobin im Fleisch und verleihen ihm die intensive rote Farbe.

  • Aroma und Geschmack: Sie tragen zum traditionellen Geschmacksprofil von luftgetrocknetem Schinken bei.


 Zucker im Schinken: Wozu dient er?


Obwohl Schinken ein gesalzenes Produkt ist, fügen viele Hersteller während des Salzens kleine Mengen Zucker (Dextrose, Saccharose oder Laktose) hinzu. Seine Funktionen sind:

  • Ausgleich des Geschmacks: Mildert überschüssigen Salzgehalt und verstärkt die Umami-Nuancen.

  • Kontrollierte Fermentation: Bei gereiftem Schinken fördert es die nützlichen Bakterien während der Reifung.

  • Saftigere Textur: Bewahrt die Feuchtigkeit leicht.

Ist zugesetzter Zucker gefährlich?


In den verwendeten Mengen (in der Regel unter 1 %) stellt er kein Gesundheitsrisiko dar. Einige Verbraucher verzichten jedoch lieber darauf, weil:


- Low-Carb-Diäten (z. B. Keto).

- Naturprodukte (100 % zusatzstofffreier Schinken).


Kontroversen und Mythen über Nitrite und Zucker


Mythos 1: „Nitrite verursachen Krebs“

– Fakt: In hohen Dosen und beim Kochen bei hohen Temperaturen (z. B. gebratener Speck) können sie Krebszellen bilden **Nitrosamine** (krebserregende Verbindungen).

  • Bei iberischem Schinken ist das Risiko minimal aufgrund von:

    • Geringe, gesetzlich regulierte Konzentration.

    • Kein Garen.

Mythos 2: „Zucker ist ein billiger Füllstoff.“

  • Tatsächlich: Er wird in geringsten Mengen und aus technologischen Gründen verwendet, nicht um Kosten zu sparen.


So erkennen Sie Nitrifizierer und Zucker auf Etiketten


So wählen Sie einen hochwertigen iberischen Schinken aus:

✅ Klare Kennzeichnung:

- Schinken ohne Zusatzstoffe: Er enthält nur Schweinefleisch, Salz und Zeit.

- Mit Zusatzstoffen: Achten Sie auf „E-250“, „E-252“ (Nitrifizierer) oder „Dextrose“ (Zucker).

✅ Kennzeichnung von Herkunft:

Schinken mit geschützter Ursprungsbezeichnung (D.O.). (wie Jabugo oder Guijuelo) unterliegen strengen Vorschriften bezüglich Zusatzstoffen.

✅ Natürliche Farbe und natürliches Aroma:

- Ein Schinken mit einem Überschuss an Nitriten kann eine übermäßig helle rote Farbe aufweisen.

- Zugesetzter Zucker kann einen leicht süßlichen Nachgeschmack verursachen.